Mutterpass

Im Mutterpass sind Werte und Untersuchungsergebnisse zu Ihrem Blut, Ihrer Gesundheit, Ihrem Schwangerschaftsverlauf, Erkrankungen und andere gesundheitlich Fakten von Ihnen und Ihrem Babys festgehalten.

Zum Beispiel finden sich darin folgende Vermerke:

- Untersuchungsergebnisse über eine Erkrankung des Immunsystems (Röteln, Aids)
- Blutgruppe - Gehalt von Eisen in Ihrem Blut
- Zustand des Kindes
- Größe des Kindes
- Lage des Kindes
- Gewicht des Kindes
- errechneter Geburtstermin

Der Mutterpass ist dazu da, damit man bei einem Notfall schnell handeln kann und Sanitäter, sowie Ärzte über Ihren Zustand schnell informiert sind. Die Daten werden zusätzlich in der Datenbank bei Ihrem Frauenarzt gespeichert, damit diese aufrufbar bleiben, wenn Sie Ihren Mutterpass einmal verlieren.

Während der Schwangerschaft ist es ratsam, dass die werdende Mutter Ihren Mutterpass stets bei sich trägt. Dort werden auch die Untersuchungsergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen festgehalten.

Ab wann bekommt man denn einen Mutterpass?
Da der Mutterpass für die Gesundheit von Mutter und Kind in heiklen Situationen lebenswichtig werden kann, bekommt die werdende Mutter diese schon bei der ersten Vorsorgeuntersuchung ausgehändigt. Um alle Untersuchungen im Pass festhalten zu können, sollte die Schwangere diesen auch stets zu Arztterminen mitnehmen, damit die Ergebnisse der Untersuchungen sorgfältig im Pass eingetragen werden können.