Die Wehen

Viele Frauen machen sich während der Schwangerschaft oft Gedanken darüber, ob sie Schmerzen bei der Geburt haben werden und wie stark diese sind. Andere Frauen, die bereits Kinder auf die Welt gebracht haben berichten, dass unbeschreibliche Schmerzen auf die Mutter zukommen, wollen aber gleichzeitig wieder beruhigen, in dem Sie das Glücksgefühl beschreiben, dass nach der Geburt den Körper durchströmt.

Trotzdem ist es nicht einfach für eine Schwangere sich auf die Schmerzen vorzubereiten. Schließlich kann niemand genau beschreiben, wie sehr es weh tut und jeder empfindet Schmerzen eben anders.

Dank der heutigen medizinischen Möglichkeiten, muss man sich aber nicht zwangsweise allen Schmerzen, die eine Geburt mit sich bringt, aussetzen. Mit einer PDA lassen sich die Wehen bei der Geburt besser aushalten und Sie selbst können die Dosierung bestimmen. Das anfängliche Ziehen im Unterleib wird allmählich zu heftigen Schmerzen. Meist ist der Muttermund etwa 4cm geöffnet, wenn man die erste PDA verlangt.

Haben Sie dann Ihre nächste Wehenpause, werden Sie vom Arzt gebeten, einen Katzenbuckel zu machen, damit die einzelnen Wirbel auseinander gedehnt werden. Dabei ist es wichtig, dass Sie es bequem haben, um auch wirklich stillhalten zu können. Hat der Arzt die richtige Stelle zwischen den Lendenwirbel gefunden, führt er dort eine Spritze ein, die das Betäubungsmittel in den Körper befördert.
Nach einem wärmenden Gefühl in den Beinen dauert es ca. 15-20 Minuten, bis die PDA ihre Wirkung zeigt. Zwar spüren Sie noch einen gewissen Druck, aber die Schmerzen sind weg und Sie können Ihre Energie voll und ganz auf das Pressen verteilen.

Das Betäubungsmittel der PDA hat keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Babys, da nur ein winziger Teil davon in Ihren Kreislauf mit einfließt.