Geburtarten

Heutzutage hat eine schwangere Frau die Möglichkeit, sich die Art und Weise, wie Ihre Geburt vollzogen werden soll, auszusuchen. Schon in der Schwangerschaft nehmen die werdenden Eltern Termine in Kliniken wahr, um sich die verschiedenen Möglichkeiten anzuschauen, mit denen Ihr Baby das Licht der Welt erblicken kann. Verständlicherweise hat die schwangere Frau das Bestimmungsrecht, schließlich muss Sie die Schmerzen einer Geburt ertragen und wissen, was für Sie am angenehmsten ist.

Die normale Geburt Wenn nach etwa 260-290 Tagen die Wehen bei der Frau einsetzen, und die Geburt zwischen 3-18 Stunden dauert, sowie in der Hinterhauptslage vollzogen wird, dann spricht man von einer normalen Geburt. Die Geburt beginnt dann, wenn das Baby zeigt, dass es bereit ist, in die äußere Welt zu treten. Ein Hinweis darauf, ist zum Beispiel der Blasensprung.

Kaiserschnitt Die Kaiserschnitt Geburt wurde früher nur aus gesundheitlichen Gründen seitens des Kindes bzw. der Mutter durchgeführt, kann aber heute auch auf Wunsch vollzogen werden. Denn immer mehr Frauen haben Angst vor der normalen Geburt und entscheiden sich daher für den eher schmerzfreien Weg, Ihr Kind auf die Welt zu bringen. Zudem kann der Geburtstermin des Kindes genau festgelegt werden, was einen großen Vorteil in Sachen Planung schafft. Nachteile gegenüber der normalen Geburt sind allerdings die Schmerzen nach der Geburt. Während sich der Körper der Frau nach einer normalen Geburt schnell wieder regeneriert, hat sie nach einem Kaiserschnitt länger mit den Schmerzen zu kämpfen.

Wassergeburt Im Prinzip besteht zwischen normaler Geburt und Wassergeburt kaum ein Unterschied. Die Entbindung des Babys verläuft auf gleichem Wege. Allerdings befindet sich die Mutter während der Geburt in einer Badewanne mit warmem Wasser, was dafür sorgt, dass weniger Schmerzmittel angewendet werden muss, da sich die werdende Mutter im warmem Wasser besser entspannen kann. Da der Saugreflex des Babys erst eintritt, wenn es an die Luft kommt, entstehen hier ebenfalls keine Nachteile. Einziges Manko ist, dass der Blutverlust der Mutter nicht kontrolliert werden kann.